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Sa. 03. Okt. 2026: bundesweite Demos in Berlin & Stuttgart

 

Infos:

https://friedensdemo0310.org/

https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/

 

Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt von Heidelberg nach Stuttgart:
10:30 Uhr Hauptbahnhof

Vorlagen in Graustufen - Graustufen mit Plakat auf der Vorderseite und Aufruf auf der Rückseite:

 


 

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
  
Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!
 

Auch dieses Jahr organisiert ein breites Bündnis von Friedensgruppen am 3. Okt. bundesweite Demos in Berlin und Stuttgart.

Vor allem die bunte lebhafte Demo in Stuttgart letztes Jahr war ein schöner Erfolg. Hier findet man noch einige Eindrücke und die Reden:
https://friedensdemo0310.org/archiv/
Daran wollen wir anknüpfen und natürlich mehr werden.

Auftakt ist jeweils um 13 Uhr. In Stuttgart auf dem Schlossplatz

Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt von Heidelberg nach Stuttgart:
10:30 Uhr Hauptbahnhof

 

»» Aufruf

Infos zur Demo findet man auf der zentralen Homepage für beide Demos:
https://friedensdemo0310.org/

Sowie auch auf der Seite der Initiative "Nie wieder Krieg", die auch diesmal die Initiative zu den Demos ergriffen hat.
https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/

Hier findet man u.a. die Liste der unterstützenden Gruppen und Organisationen. Sie listet bereit über 100 Unterstützer

Gruppen, die ihre Unterstützung noch melden wollen, machen dies bitte auf dem dort befindlichen Formular.

Unter Mitfahrmöglichkeiten findet man ein Formular, über die welche bekannt gemacht werden können.
Von dort gelangt man auch auf die Liste der Mitfahrgelegenheit nach Stuttgart.


Auf den Internetseiten findet man auch Flyer und Plakate, sowie auch Bestellmöglichkeiten dafür

Plakat und Flyer eignen sich nicht zum Ausdrucken auf dem heimischen Drucker oder im Copyshop.
Hier zwei Vorlagen in Graustufen mit Plakat auf der Vorderseite und Aufruf auf der Rückseite:

 

Aufruf für die Demonstration am 3. Oktober 2026:

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!

»» Aufruf als PDF-Datei

Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. Sie sind gegen Russland gerichtet und machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel.

Die Ausgaben für Hochrüstung und Militär wurden in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdoppelt und sollen bis 2030 nochmals verdoppelt werden, um das NATO-5%-Ziel bis 2035 zu erreichen. Wir müssen das bezahlen, mit höheren Steuern, Sozialabbau und schlechteren öffentlichen Leistungen. Schon jetzt fehlen Milliarden bei Krankenhäusern, Pflege, Schulen, Hochschulen und Kitas, Jugend und Kultur, Umweltschutz und Verkehr. Wir sollen länger arbeiten und die Renten noch niedriger werden. Sanktionen führen zu Preissteigerungen und Arbeitsplatzverlusten.

Begründet wird diese Hochrüstung mit einer Bedrohung durch Russland. Doch selbst die US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland weder die Absicht noch die Fähigkeiten hat, NATO-Staaten anzugreifen. Schon heute sind die europäischen NATO-Staaten Russland militärisch weit überlegen – auch ohne die USA.

Während die Bundesregierung Völkerrechtsverstöße Russlands anprangert, unterstützt sie die USA und Israel bei ihren völkerrechtswidrigen Kriegen gegen den Iran, Libanon und andere Länder: durch politische Schützenhilfe, Waffenlieferungen und die Genehmigung, US-Militärbasen in Deutschland zu nutzen. Sie tut nichts gegen die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik Israels in Palästina und den von UN-Experten und Menschenrechtsorganisationen so benannten Völkermord im Gaza-Streifen. Durch ihr Schweigen und Nichtstun akzeptiert sie die Fortführung der seit über 65 Jahren andauernden Blockade gegen Kuba sowie die Androhung einer militärischen Intervention. Diese Doppelstandards untergraben das Völkerrecht.

Statt sich um Friedenslösungen zu bemühen, eskalieren und verlängern Deutschland, die EU und die NATO mit ihrer Militärhilfe, auch für Angriffe tief in Russland, den Krieg in der Ukraine und das Leiden der Menschen. Deutschland wird zunehmend zur Kriegspartei. Es wird riskiert, dass sich der Krieg auf ganz Europa ausweitet.

Unterstützt und geschützt werden müssen diejenigen, die sich dem Krieg verweigern und vor ihm fliehen. Bekämpft werden müssen die Ursachen von Krieg und Flucht. Kriege und Hochrüstung zerstören Lebensgrundlagen und sind mit wirksamem Umwelt- und Klimaschutz unvereinbar.

Wir sagen NEIN zu allen Kriegen. Wir lehnen die Militarisierung unserer Gesellschaft und die Einschränkung demokratischer Rechte ab. Wir stellen uns gegen die Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter die Kriegstüchtigkeit.

Wir fordern:

  • Schluss mit Hochrüstung, Kriegswirtschaft und Sozialabbau!
  • Keine Erstschlagwaffen!
  • Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten!
  • Stopp aller Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen!
  • Schließung aller US-Militärstützpunkte in Deutschland und Abzug der US-Atomwaffen!
  • Zurück zum Völkerrecht – für alle!

Wir brauchen Abrüstung, neue Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle, den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unter Einschluss Russlands. Wir wollen Frieden und diplomatische Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!

Dafür gehen wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart auf die Straße.